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Laudenau

Elternsprechtage sind spitze

„Flieger grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond…“ hallt der Refrain der 80er Jahre Kultband „Extrabreit“ durch mein Gehirn. Gerade eben hat mich der Klassenlehrer meines Nachwuchses beim Elternsprechtag gefragt, ob ich den Begriff Helikopter-Eltern schon mal gehört hätte?! …
„Flieger grüß mir die Sonne…“. Ich versuche zu lächeln und nicke. Atme tief ein und aus. Rutsche auf meinem Stuhl hin und her. Helikopter-Eltern??? Dieser pädagogisch wertvolle neumoderne Ausdruck für über fürsorgliche Eltern, die ihre Kinder auf Schritt und Tritt kontrollieren müssen!!!
Nein. Nein! Ich denke nicht, das ich zu dieser Spezies gehöre. Als ich meine Fassung wieder hatte, fragte ich den Klassenlehrer,  was ihn denn zu dieser Annahme veranlasst. „Nun ja“, entgegnete er, “ ihr Kind hat immer alle Hausaufgaben vollständig und fehlerfrei, erscheint zum Unterricht immer pünktlich und die Hefte sehen auch sehr gepflegt aus“!

Waaas? Wiiie Bitte? Ich sehe ihn etwas verstört an! „Sie müssen wissen“, fährt der Lehrer fort“, nicht jedem Kind geht es so gut wie ihrem. Viele Eltern müssen den ganzen Tag arbeiten und haben einfach nicht die Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern. Ich möchte daher vermeiden, das diese Kinder dadurch benachteiligt werden“! Macht man mir hier einen Vorwurf daraus, das ich keinem Vollzeit Job nach gehe???
Früher nannte man Mütter, die sich um ihre Kinder kümmerten, liebevoll „Glucke“!
Heute muss man sich wohl für diese eher altmodischen Werte geradezu rechtfertigen:
– wenn man mit gekochtem Mittagessen zu Hause auf seine Kinder wartet
– wenn man auf vollständige und fehlerfreie Hausaufgaben achtet
– wenn man sie zur Schule fährt, weil mal wieder der Ranzen gefühlte zwanzig      Kilo wiegt
– wenn man weiß, wo sich die Kinder gerade befinden
– wenn man keinen Vollzeit Arbeitsplatz als Mutter vorzuweisen hat
…ich könnte diese Liste ewig so weiter führen, muss aber jetzt gleich los, meinen Nachwuchs von A nach B fahren.
Heute bleibt der Helikopter in der Garage. Heute muss es richtig schnell gehen, ich nehme den Düsenjet…!

 

 

 

 

Springtime

Gibt es eine schönere Jahreszeit um eine Kolumne über das Land und das Leben zu schreiben, als den Frühling?! Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Narzissen, Veilchen und Primeln erfreuen uns mit herrlich bunten Farben, nach denen wir uns schon so lange gesehnt haben. Obwohl dieser Winter ja nicht der Kälteste und schon gar nicht der Schneereichste aller Zeiten war, freut man sich doch sehr über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen am blauen Frühlingshimmel. Die nachfolgenden Schnappschüsse sind bei einem Spaziergang von der Laudenauer Freiheit bis zum Wildweibchenstein Mitte April entstanden und machen so richtig Lust auf den Frühling.

 

Wellness im (Oden)Wald

Wir Odenwälder wußten es schon immer, aber jetzt ist es offiziell:

Unser Wald hält uns gesund!
Die frische, klare Luft. Das satte Grün. Das fröhliche Gezwitscher der Vögel. Der leise rauschende Wind zwischen der Blättern… sind nicht nur erholsam, nein all das kann auch heilsam für Körper und Seele sein. Shinrin yoku- „Waldbaden“ heißt ein neuer Wellnesstrend aus Japan. Demnach können Spaziergänge im Wald nicht nur den Blutdruck senken und den Puls regulieren. Stresshormone werden reduziert und Krebs Killerzellen sogar aktiviert.
Also, wenn das keine Gründe sind mal wieder im heimischen Forst „zu baden“.

Wald

Die hier gezeigten Foto´s sind auf den Wegen rund um den Wildweibchenstein entstanden. Man kann von dort aus Richtung Eberbach( Rodenstein), Fränkisch Crumbach und auch Richtung Neunkirchner Höhe wandern.

Wald

Das Beste zum Schluß: Dieses Wellnessangebot ist ohne größeren Aufwand machbar und völlig kostenlos!!!

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